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Madonna US-amerikanisch
1958 – 1934

Madonna

geb. Madonna Louise Ciccone

US-amerikanische Sängerin, Musikerin, Produzentin und international prägende Pop-Ikone

US-amerikanisch US-amerikanisch 22 Aufrufe 5 Min. Lesezeit
24
Jahre alt geworden
67
wäre heute
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Geboren
16.08.1958
Geburtsort
Bay City, Michigan, USA
Gestorben
04.07.1934
Sterbeort
Passy, Frankreich
Herkunft
US-amerikanisch US-amerikanisch
Madonna prägte als „Queen of Pop“ Musik, Mode, Tanz und Musikvideos. Mit Welthits wie „Like a Virgin“, „Like a Prayer“, „Vogue“ und „Hung Up“ wurde sie zu einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Künstlerinnen der Popgeschichte.

Lebenslauf

Madonna ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin, Musikerin, Produzentin und Schauspielerin. Seit den frühen 1980er-Jahren gehört sie zu den bekanntesten Persönlichkeiten der internationalen Popkultur. Ihr Ruf als „Queen of Pop“ beruht nicht nur auf weltweiten Verkaufserfolgen, sondern auch auf ihrer Fähigkeit, Musik, Tanz, Mode, Film und provokante visuelle Inszenierungen miteinander zu verbinden. Durch wiederholte stilistische Neuerfindungen prägte sie das Verständnis davon, wie Popstars ihre Karriere, ihr öffentliches Bild und ihre künstlerische Kontrolle gestalten können.

Kindheit und Herkunft

Madonna Louise Ciccone wurde am 16. August 1958 in Bay City im US-Bundesstaat Michigan geboren und wuchs in den Vororten von Detroit auf. Ihr Vater Silvio Ciccone hatte italienische Wurzeln, ihre Mutter Madonna Fortin stammte aus einer französisch-kanadischen Familie. Als Madonna fünf Jahre alt war, starb ihre Mutter an Brustkrebs. Der frühe Verlust beeinflusste nach Madonnas späteren Aussagen ihren Ehrgeiz, ihr Selbstbild und viele Themen ihrer Kunst. In der Schule zeigte sie gute Leistungen und erhielt Ballettunterricht. 1978 ging sie nach New York City, um eine professionelle Tanzkarriere zu verfolgen. Sie arbeitete zeitweise in verschiedenen Berufen, nahm Tanzunterricht und sammelte als Musikerin und Sängerin Erfahrungen in Gruppen wie Breakfast Club und Emmy.

Durchbruch in den 1980er-Jahren

Mit der Single „Everybody“ machte Madonna 1982 in der New Yorker Clubszene auf sich aufmerksam. Ihr Debütalbum „Madonna“ erschien 1983 und brachte unter anderem die Hits „Holiday“, „Borderline“ und „Lucky Star“ hervor. Den internationalen Durchbruch erreichte sie 1984 mit ihrem zweiten Album „Like a Virgin“. Der Titelsong und „Material Girl“ machten sie zu einem weltweiten Star. Ihr Auftritt bei den MTV Video Music Awards 1984, bei dem sie „Like a Virgin“ in einem Hochzeitskleid präsentierte, wurde zu einem frühen Schlüsselmoment ihrer Karriere.

Mit „True Blue“ aus dem Jahr 1986 und Liedern wie „Papa Don’t Preach“, „Open Your Heart“ und „La Isla Bonita“ baute sie ihren Erfolg weiter aus. Das Album „Like a Prayer“ von 1989 verband persönliche Themen mit Einflüssen aus Pop, Rock, Gospel und Funk. Das Musikvideo zum Titelsong löste wegen seiner religiösen und sexuellen Bildsprache Kontroversen aus. Madonna machte diese Auseinandersetzungen zu einem festen Bestandteil ihrer Kunst: Sie behandelte Fragen von Religion, Geschlechterrollen, Sexualität, Macht und gesellschaftlicher Doppelmoral und kontrollierte dabei zunehmend selbst Produktion und Präsentation ihrer Werke.

„Vogue“, Film und künstlerische Grenzüberschreitungen

1990 veröffentlichte Madonna den Welthit „Vogue“, dessen Tanzstil Elemente der New Yorker Ballroom-Kultur einem globalen Publikum bekannt machte. Die dazugehörige Blond Ambition World Tour setzte neue Maßstäbe für choreografierte Popkonzerte und verband Musik mit Theater, Mode und Erzählung. 1992 erschienen das Album „Erotica“ und der Bildband „Sex“. Beide Projekte sorgten für heftige Debatten, gelten aber als zentrale Beispiele für Madonnas kompromisslose Beschäftigung mit weiblicher Selbstbestimmung und sexueller Darstellung.

Parallel arbeitete sie als Schauspielerin. Sie spielte unter anderem in „Susan … verzweifelt gesucht“, „Dick Tracy“ und „Eine Klasse für sich“. Ihre bekannteste Filmrolle übernahm sie als Eva Perón im Musicalfilm „Evita“ von 1996. Für diese Darstellung erhielt sie 1997 den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder einem Musical. Das Lied „You Must Love Me“ aus dem Film gewann zudem den Oscar als bester Filmsong, wobei die Auszeichnung an die Autoren Andrew Lloyd Webber und Tim Rice ging.

„Ray of Light“ und weitere Erfolge

Mit „Ray of Light“ vollzog Madonna 1998 eine weitere musikalische Erneuerung. Das gemeinsam mit William Orbit produzierte Album verband elektronische Musik mit Pop und spirituell geprägten Texten. Es wurde von der Kritik stark beachtet und mit mehreren Grammy Awards ausgezeichnet. Es folgten unter anderem „Music“ im Jahr 2000, „American Life“ 2003 und „Confessions on a Dance Floor“ 2005. Dessen Single „Hung Up“ nutzte ein Sample von ABBAs „Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“ und wurde international ein großer Erfolg. Spätere Studioalben waren „Hard Candy“, „MDNA“, „Rebel Heart“ und „Madame X“. 2008 wurde Madonna in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Von 2023 bis 2024 blickte sie mit der Celebration Tour auf rund vier Jahrzehnte ihrer Karriere zurück. Die Tour endete am 4. Mai 2024 mit einem kostenlosen Konzert am Strand der Copacabana in Rio de Janeiro vor einem sehr großen Publikum. Die Show unterstrich, wie stark ihre Musik, ihre Bühnenbilder und ihre verschiedenen künstlerischen Phasen weiterhin im kulturellen Gedächtnis verankert sind.

Privatleben und Familie

Madonna war von 1985 bis 1989 mit dem Schauspieler Sean Penn verheiratet. Im Jahr 2000 heiratete sie den britischen Regisseur Guy Ritchie; die Ehe wurde 2008 geschieden. Sie ist Mutter von sechs Kindern: Lourdes, Rocco, David, Mercy sowie den Zwillingen Estere und Stella. Einen Teil ihres Familienlebens verbrachte sie in Großbritannien, den USA und Portugal. Trotz der intensiven öffentlichen Aufmerksamkeit versucht sie, Einzelheiten über ihre Kinder und Beziehungen teilweise privat zu halten.

Bedeutung und Vermächtnis

Madonna zählt zu den kommerziell erfolgreichsten Musikerinnen der Geschichte und wird von Guinness World Records als meistverkaufte weibliche Aufnahmekünstlerin geführt. Ihre Bedeutung reicht jedoch über Verkaufszahlen hinaus. Sie etablierte das Musikvideo als zentrales Ausdrucksmittel, beeinflusste Konzertdramaturgie und Mode und setzte sich wiederholt für die Rechte von Frauen und LGBTQ+-Menschen sowie für die Aufklärung über HIV und AIDS ein. Ihre Kunst wurde häufig kritisiert, zensiert und kontrovers diskutiert, zugleich eröffnete sie nachfolgenden Künstlerinnen größere Freiräume bei der Gestaltung von Sexualität, Alter, Identität und unternehmerischer Kontrolle. Madonnas Fähigkeit, sich über Jahrzehnte neu zu erfinden und kulturelle Debatten auszulösen, macht sie zu einer der prägendsten Figuren der modernen Popgeschichte.

Lebens-Timeline

1958
Geburt in Michigan
Madonna Louise Ciccone wird in Bay City im US-Bundesstaat Michigan geboren.
1978
Umzug nach New York
Sie zieht nach New York City, um eine professionelle Karriere als Tänzerin zu verfolgen.
1984
Durchbruch mit „Like a Virgin“
Ihr zweites Studioalbum macht Madonna zu einem internationalen Popstar.
1990
„Vogue“ und Blond Ambition Tour
Der Welthit und die aufwendig inszenierte Tour prägen Musik, Tanz und Popkonzerte nachhaltig.
1997
Golden Globe für „Evita“
Für ihre Darstellung der Eva Perón erhält Madonna den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Komödie oder einem Musical.
1998
Neuerfindung mit „Ray of Light“
Das elektronisch geprägte Album wird zu einem ihrer größten künstlerischen und kritischen Erfolge.
2024
Finale der Celebration Tour
Madonna beendet ihre Karriere-Rückschau mit einem kostenlosen Großkonzert an der Copacabana in Rio de Janeiro.

Zitate

I'm tough, I'm ambitious, and I know exactly what I want. If that makes me a bitch, okay.

— Madonna · Frühes Karriereinterview, zitiert von GRAMMY.com

People say I'm so controversial. But I think the most controversial thing I have ever done is to stick around.

— Madonna · Billboard Women in Music, Woman-of-the-Year-Rede, 2016

I am prouder of Evita than anything else I have done.

— Madonna · Golden-Globes-Archivinterview über „Evita“, 1997

Häufige Fragen

Wie lautet Madonnas vollständiger Name?
Ihr Geburtsname lautet Madonna Louise Ciccone. Als Künstlerin verwendet sie ausschließlich den Namen Madonna.
Wo und wann wurde Madonna geboren?
Madonna wurde am 16. August 1958 in Bay City im US-Bundesstaat Michigan geboren.
Warum wird Madonna Queen of Pop genannt?
Der Beiname verweist auf ihren jahrzehntelangen Erfolg und ihren großen Einfluss auf Popmusik, Musikvideos, Mode und Bühnenshows.
Wie viele Kinder hat Madonna?
Madonna hat sechs Kinder: Lourdes, Rocco, David, Mercy sowie die Zwillinge Estere und Stella.
Für welchen Film gewann Madonna einen Golden Globe?
Sie gewann 1997 für ihre Hauptrolle als Eva Perón im Musicalfilm „Evita“ einen Golden Globe.
#Like a Virgin #Madonna #Queen of Pop

Quellen

Offizielle Madonna-Website: [https://www.madonna.com/
GRAMMY.com](https://www.madonna.com/
GRAMMY.com): [https://www.grammy.com/artists/madonna/5068/
Rock](https://www.grammy.com/artists/madonna/5068/
Rock) & Roll Hall of Fame: [https://rockhall.com/inductees/madonna/
Guinness](https://rockhall.com/inductees/madonna/
Guinness) World Records: [https://www.guinnessworldrecords.com/world-records/best-selling-female-recording-artist](https://www.guinnessworldrecords.com/world-records/best-selling-female-recording-artist)
Offizielle Website

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