Michael Jordan
geb. Michael Jeffrey Jordan
US-amerikanischer Basketballspieler, sechsfacher NBA-Champion und Unternehmer
Lebenslauf
Michael Jeffrey Jordan wurde am 17. Februar 1963 im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er überwiegend in Wilmington im US-Bundesstaat North Carolina. Er wuchs mit vier Geschwistern in einer sportlich geprägten Familie auf. An der Emsley A. Laney High School spielte Jordan zunächst in der Juniorenmannschaft, entwickelte sich jedoch rasch zu einem herausragenden Basketballtalent. 1981 erhielt er ein Stipendium der University of North Carolina at Chapel Hill und spielte dort unter Trainer Dean Smith für die Tar Heels.
College-Erfolg und Einstieg in die NBA
Bereits als Freshman erzielte Jordan im Finale der NCAA-Meisterschaft 1982 gegen Georgetown den entscheidenden Korb. Dieser Moment machte ihn landesweit bekannt. Nach drei College-Spielzeiten meldete er sich für den NBA-Draft 1984 an und wurde an dritter Stelle von den Chicago Bulls ausgewählt. In seiner ersten Saison gewann er die Auszeichnung als Rookie of the Year. Mit seiner Athletik, seiner Sprungkraft, seinem Ehrgeiz und seiner Fähigkeit, Spiele in entscheidenden Situationen zu bestimmen, wurde er schnell zum Mittelpunkt des Teams.
Jordan entwickelte sich zugleich zu einem außergewöhnlichen Offensiv- und Defensivspieler. 1988 gewann er sowohl den Preis als wertvollster Spieler der regulären Saison als auch die Auszeichnung als bester Verteidiger der NBA. Insgesamt wurde er fünfmal zum NBA Most Valuable Player gewählt, gewann zehnmal die Scoring-Wertung und erzielte über seine gesamte NBA-Karriere durchschnittlich 30,1 Punkte pro Spiel.
Sechs Meisterschaften mit den Chicago Bulls
Unter Trainer Phil Jackson und gemeinsam mit Spielern wie Scottie Pippen führte Jordan die Bulls 1991 zur ersten NBA-Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Weitere Titel folgten 1992 und 1993. In allen drei Finalserien wurde er zum wertvollsten Spieler der Finals gewählt. Im Oktober 1993 erklärte Jordan überraschend seinen Rücktritt vom Basketball. Nach dem Tod seines Vaters und mehreren kräftezehrenden Spielzeiten suchte er eine neue sportliche Herausforderung. 1994 spielte er professionell Baseball bei den Birmingham Barons, einem Farmteam der Chicago White Sox.
Im März 1995 kehrte Jordan mit der knappen Botschaft „I’m back“ in die NBA zurück. Von 1996 bis 1998 gewann Chicago erneut drei Meisterschaften in Serie. Jordan erhielt auch bei diesen Erfolgen jeweils den Finals-MVP-Preis. Sein entscheidender Wurf in Spiel sechs der Finals 1998 gegen die Utah Jazz wurde zu einer der bekanntesten Szenen der Basketballgeschichte. Nach dem Titel trat er 1999 erneut zurück.
Washington Wizards und Nationalmannschaft
Jordan wechselte zunächst ins Management der Washington Wizards, kehrte aber 2001 im Alter von 38 Jahren als Spieler auf das Feld zurück. Nach zwei weiteren NBA-Spielzeiten bestritt er am 16. April 2003 sein letztes Profispiel. Insgesamt absolvierte er 15 NBA-Saisons für Chicago und Washington. Für die Nationalmannschaft der Vereinigten Staaten gewann er 1984 in Los Angeles und 1992 in Barcelona olympisches Gold. Die Mannschaft von 1992, das sogenannte Dream Team, trug wesentlich zur weltweiten Popularisierung des Basketballs bei.
Air Jordan, Film und Unternehmertum
Jordans Bedeutung reichte früh über den Sport hinaus. Die gemeinsam mit Nike aufgebaute Produktlinie Air Jordan entwickelte sich zu einer der einflussreichsten Marken der Sport- und Popkultur. Das „Jumpman“-Logo und die Basketballschuhe machten seinen Namen auch außerhalb der NBA weltweit bekannt. 1996 spielte Jordan die Hauptrolle im Film „Space Jam“, der Realfilm und Animation verband. Von 2010 bis 2023 war er Mehrheitsbesitzer der Charlotte Hornets; nach dem Verkauf der Mehrheit blieb er als Minderheitsinvestor mit dem Klub verbunden. Zudem gründete er gemeinsam mit Denny Hamlin das NASCAR-Team 23XI Racing.
Privatleben und Vermächtnis
Jordan war von 1989 bis 2006 mit Juanita Vanoy verheiratet; aus der Ehe stammen drei Kinder. 2013 heiratete er das Model Yvette Prieto, mit der er Zwillingstöchter hat. Er hält sein Familienleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus und unterstützt über Spenden verschiedene Bildungs-, Gesundheits- und Sozialprojekte.
2009 wurde Michael Jordan in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen. Seine sechs Meisterschaften, sechs Finals-MVP-Auszeichnungen, fünf regulären MVP-Titel und zwei olympischen Goldmedaillen bilden nur einen Teil seines Vermächtnisses. Ebenso bedeutsam sind sein Einfluss auf die internationale Vermarktung der NBA, die Verbindung von Sport und Mode sowie sein Vorbild für spätere Generationen. Jordan gilt deshalb als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Basketballspieler der Geschichte.
Lebens-Timeline
Zitate
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Häufige Fragen
Wann und wo wurde Michael Jordan geboren?
Wie viele NBA-Meisterschaften gewann Michael Jordan?
Für welche NBA-Teams spielte Michael Jordan?
Wie oft wurde Michael Jordan zum NBA MVP gewählt?
Warum ist die Marke Air Jordan so bedeutend?
Quellen
Naismith](https://www.nba.com/news/history-nba-legend-michael-jordan
Naismith) Memorial Basketball Hall of Fame – Michael Jordan/[https://www.hoophall.com/hall-of-famers/michael-jordan
Olympics.com](https://www.hoophall.com/hall-of-famers/michael-jordan
Olympics.com) – Michael Jordan/[https://www.olympics.com/en/athletes/michael-jordan
Charlotte](https://www.olympics.com/en/athletes/michael-jordan
Charlotte) Hornets – Front Office: Michael Jordan/[https://www.nba.com/hornets/front-office](https://www.nba.com/hornets/front-office)
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